So vergeht Blutsaugern der Appetit

An schönen warmen Sommerabenden, wenn die Dämmerung hereinbricht, schlagen sie zu: Kleine Vampire, die mit Menschenblut ihre Brut ernähren. Stechmücken können besonders nach Überflutungen und einem warmen Frühjahr zur Plage werden. Haben die Blutsauger erst einmal gespeist, plagt sich ihr Opfer mit juckenden Quaddeln herum, schlimmstenfalls mit einer gefährlichen Krankheit.

Menschen riechen für die Plagegeister geradezu verführerisch. Ein Cocktail  aus Schweiß, Parfüm, Pheromonen und Kohlendioxid lockt sie an. Ganz oben auf ihrem Speisezettel stehen Cholesterin und Vitamin E. Wer von den Mücken immer wieder als Nahrungsquelle bevorzugt wird, sollte seinen Cholesterinspiegel prüfen lassen.

Um Insektenstiche zu vermeiden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Für die Nacht sind Insektengitter vor den Fenstern oder Moskitonetze über dem Bett empfehlenswert. Dies gilt besonders für  Urlaubsreisen nach Afrika, Süd- und Mittelamerika, Südostasien, den Südpazifik und die Karibik. In diesen Regionen können die Sauger Krankheiten wie Malaria, Gelbfieber, Dengue-Erkrankungen oder die Schlafkrankheit übertragen. Selbst eine Malariaprophylaxe schützt nicht hundertprozentig vor einer Erkrankung.

Wer seinen Abend im Freien verbringt, sollte Arme und Beine durch Kleidung schützen. An unbedeckten Körperstellen Anti-Mücken-Mittel (Repellents)  auftragen. Die neuen Wirkstoffe in bekannten Mitteln verderben den Blutsaugern so richtig den Appetit. Zudem sind sie hautfreundlicher als bisher eingesetzte. Sie helfen auch gegen Bremsen, deren Stich äußerst schmerzhaft ist. Der Einsatz von ätherischen Ölen ist weniger empfehlenswert, da deren Wirkung zu schnell nachlässt.

In ihrer Apotheke berät man Sie gern über wirksame, sichere und hautfreundliche Mittel, die auch für Kinder geeignet sind.

Besondere Vorsicht ist bei Stichen durch Wespen, Bienen, Hornissen oder Hummeln geboten. Sie können einen allergischen Kreislaufschock auslösen, der sogar tödlich enden kann. Deshalb bei starker Schwellung, Herzrasen, Atembeschwerden oder einem Kollaps unverzüglich einen Arzt rufen.

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